Projektallianzen

Wenn Spezialisten als Team planen, wird das ganze Projekt besser.

Eine Projektallianz ist ein regionales Team aus mehreren Gewerken, das ein Projekt gemeinsam plant, anbietet und ausführt. Mit klaren Rollen, gemeinsamen Zielen und einem gemeinsamen Projektraum.

Ausgangslage

Einzelvergabe trennt, was zusammengehört.

Bei klassischer Einzelvergabe plant jedes Unternehmen für sich. Schnittstellen bleiben unklar, Informationen verteilen sich auf Telefon, E-Mail und Papier, und Probleme werden erst auf der Baustelle sichtbar. Niemand trägt das gemeinsame Bild.

  • Jedes Gewerk optimiert sein eigenes Angebot, nicht das Projekt.
  • Koordination bleibt an der Bauherrschaft oder Bauleitung hängen.
  • Fehler an Schnittstellen zeigen sich erst in der Ausführung.

Arbeitsform

Vier Mechaniken machen aus Firmen ein Team.

Eine Allianz ist kein loses Netzwerk, sondern eine konkrete Arbeitsform. Vier Elemente tragen sie:

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Unternehmen, die regional zusammenpassen und sich fachlich ergänzen, bilden das Team – ausgewählt für das konkrete Projekt.

Ablauf

Von der Projektidee zum gemeinsamen Team.

  1. 01

    Projektidee

    Standort, Umfang und Ziel des Vorhabens werden erfasst.

  2. 02

    Allianz bilden

    Passende Unternehmen und Rollen finden zum Projekt.

  3. 03

    Gemeinsam planen

    Angebot, Risiken und Entscheide entstehen im Team.

  4. 04

    Projekt führen

    Bauprogramm, Nachweise und Abnahmen bleiben verbunden.

  5. 05

    Gebäudepass

    Das Dossier steht für Betrieb und Service bereit.

Zielkosten und Risiken

Transparenz statt Versprechen.

Eine Allianz verspricht keine pauschalen Einsparungen. Sie macht Leistungsumfang, Zielkosten und Termine früh sichtbar und behandelt Risiken, bevor sie teuer werden.

Materialverfügbarkeit

Früh sichtbar, Massnahme definiert, gemeinsam freigegeben.

Schnittstellen zwischen Gewerken

Früh sichtbar, Massnahme definiert, gemeinsam freigegeben.

Entscheidtermine

Früh sichtbar, Massnahme definiert, gemeinsam freigegeben.

Vertiefung

Häufige Fragen zu Projektallianzen

Worauf basiert das Allianzmodell?

Die Arbeitsweise orientiert sich an etablierten partnerschaftlichen Projektabwicklungsmodellen wie IPD (Integrated Project Delivery) und Lean-Construction-Prinzipien, angepasst an Schweizer Umbau- und Renovationsprojekte.

Wer führt die Allianz?

Jede Allianz hat eine definierte Führungsrolle – je nach Projekt eine Bauleitung, ein führendes Unternehmen oder ein Baumanagement. Führung heisst moderieren, Entscheide herbeiführen und dokumentieren.

Bleiben die Unternehmen eigenständig?

Ja. Eine Allianz ist ein gemeinsamer Auftritt für ein Projekt oder eine Region, keine Fusion. Jedes Unternehmen behält seine Selbstständigkeit, seine Kunden und seine Handschrift.

Wie werden Verträge geregelt?

Die vertragliche Ausgestaltung wird pro Projekt definiert und im Gespräch geklärt. Die Plattform dokumentiert Rollen, Entscheide und Nachweise – sie ersetzt keine Rechtsberatung.

Für welche Projekte eignet sich eine Allianz?

Besonders für Umbauten und Renovationen mit mehreren Gewerken, bei denen Schnittstellen, Termine und Entscheidwege den Unterschied machen – von der Wohnung bis zum kleineren Gewerbeobjekt.

Sehen Sie, welche Allianzen es bereits gibt.

Der Explorer zeigt reale Teams und ihre Regionen. Oder klären Sie im Gespräch, welche Allianz zu Ihrem Vorhaben passt.

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